Haarimpfung

Die Haarimpfung besteht aus einer speziellen form extrazellulärer Matrix, PRP, Vitaminen und Zusammensetzungen anderer Stoffe.

Die extrazelluläre Matrix ist eine Substanz, die die Produktion vom neuen Gewebe durch die Modellierungsmethode der Stammzellen auslöst. Sie wurde von FDA, die wichtigste Zulassungsbehörde der USA, für die sichere Anwendung in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie mit der speziellen 510K-Zertifikat zugelassen. Diese Zulassung bedeutet, dass sie aktiv und vertrauenswürdig ist.

Diese Formel, die seit 1999 in Amerika für die Heilung der Wunden, Verbrennung oder abgetrennten Organen verwendet wurde, wird seit 2008 auch bei Haartherapien verwendet.

Die amerikanischen Ärzte nennen diese Methode auch "automatisches Haarklonen". Diese Benennung kann folgendermaßen erklärt werden:

Während sich der Mensch im Mutterleib noch im Eizellen-Stadium befindet, vervollständigt er sein Wachstum durch embryonale Stammzellen und nimmt die Form eines Menschen an. Diese aktiven Stammzellen, die nach der Geburt ständig neues Gewebe produzieren, werden aktiv, sobald sie sich zu „Adults" d.h. erwachsenen Stammzellen entwickelt haben. Die Funktion der extrazellulären Matrix ist Reaktivierung ebendieser Zellen. Auf diese Weise beginnt die Produktion neuen Gewebes wieder. Sie basiert auf das Prinzip der erneuten lokalen Duplizierung der gesunden Zelle. Der Begriff der gesunden Zelle ist wichtig; denn eine Krebszelle, also eine beschädigte Zelle wird nicht dupliziert. Falls sie angewendet wird, kann sie deshalb sogar ein abgetrenntes Finger samt Nagel wieder vom Neuen entstehen lassen. Genauso wie im Mutterleib.

Deswegen nimmt die US-Armee 90 % dieser Formel für die Anwendung an den Kriegswunden und Organabtrennungen ihrer Soldaten. Da der Rest von 10 % an die wichtigen Krankenhäuser der USA verteilt wird, kann sich diese Methode außerhalb der USA nicht verbreiten. Es gibt keine Massenproduktion, sondern lediglich eine spezielle Produktion in geringer Anzahl.

Kommen wir nun zu ihrem Einsatz bei Haaren und wie sie in der Haartherapie angewandt wird: Diese besondere Formel wird mit PRP vermischt und es wird so eine spezielle Lösung erhalten. Der Grund ist die Reaktivierung der im Blut enthaltenen inaktiven Stammzellen und deren Wachstumsfaktoren, um die Heilung und Produktion vom neuen Gewebe zu beschleunigen.

Die insgesamt 1 Stunde dauernde Anwendung wird nur ein Mal mit der Injektion angewandt. Durch die Anwendung von lokaler Anästhesie auf das zu behandelnde Gebiet wird für eine schmerzfreie Operation gesorgt. Falls der Patient gegen lokaler Anästhesie allergisch sein sollte oder zu empfindlich gegen Schmerz oder falls er sich vor Injektionen fürchten sollte, kann die Anwendung durch Sedierung erfolgen. In diesem Fall reduziert sich die gesamte Anwendungszeit auf eine halbe Stunde. Dennoch ist die zu empfehlende Methode die lokale Anästhesie.

Die Injektion wird mir minimalen Bewegungen auf die Haarfollikel angewandt. Die Formel lässt die Heilung durch Aktivierung der Stammzellen beginnen. Durch die Aktivierung der Stammzellen aus PRP, also die von unserem eigenen Blut kommen, und der Wachstumsfaktoren, beschleunigt es den Heilungsprozess. Dies funktioniert durch das Modellierungssystem, das die Gewebe um die Stammzellen nachahmt. Das Ergebnis ist dann, dass Ihr Haar die gesunden Follikel modelliert und sich verbreitet. Die bestehenden Follikel werden dann auch gesünder und kräftiger. Außerdem wirkt es auch auf die Pigmentation neu wachsender Haare. Anzahl der Fälle, bei welchen es zur Verdunkelung der Haarfarbe kommt, sind beträchtlich.

Die Therapie kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen angewandt werden und sie ist bei beiden Geschlechtern eine wirkungsvolle Therapie.

Wenn es bei Männern an den Anfangszeiten des Kahlwerdens angewandt wird, verringert sich der Haarausfall und stoppt gänzlich und das Kahlwerden wird verschoben auf die Zukunft oder wird ganz vermieden. Dies ist anders von Fall zu Fall, dennoch sind die Erfolgsquoten auf einem zufriedenstellenden Niveau.

Es verschafft auch mehr Volumen bei Patienten mit zu dünnen, federartigen Haaren durch Verdickung der Haare.

Bei Frauen kann es bei allen Arten vom Haarausfall verwendet werden.

Es ist auch erfolgreich bei Therapien an Haaren mit Erkrankungen. Haarbrüche, bedingt durch Lupus, können als Beispiel genannt werden.

Bei Problemen an Bart oder Augenbrauen werden auch erfolgreiche Ergebnisse erzielt.

Es ist auch bei metabolischem Haarausfall eine wirksame Therapie. (Haarausfälle durch Eisenmangel oder Medikamenten gehören auch dazu.)

Das erste beobachtbare Ergebnis der Therapie ist das Stoppen des Haarausfalls. Ab 4. Monat beginnt das Haarwachstum. Dennoch dauert das Verheilen und die Behaarung bis zu einem Jahr.

Kurz gefasst ist diese Methode in den Anfangszeiten des Haarausfalls eine wirkungsvolle vorbeugende Therapie. Auch bei Menschen, die einen wesentlichen Anteil ihrer Haare verloren haben, aber nicht an eine Haartransplantation denken, ist das eine erfolgreiche Haareinpflanzungsmethode.

Wenn bei der Haartransplantation verwendet wird, ist die eine erfolgserhöhende Methode.

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